Mitmachen in der Community

Viele Menschen interessieren sich für das Depot. Im Moment arbeite ich an einer BuddyPress Installation und richte in den nächsten Tagen ein paar Foren ein, damit wir mal eine Grundstruktur für Arbeitsgruppen erstellen können. Danach kommt euer Engagement! Ein paar Vorschläge haben wir ja schon …

Ihr könnt euch jetzt schon registrieren und euch überlegen, was ihr beitragen könnt und wollt. Je mehr Leute mitmachen, desto weniger Arbeit ist es für den Einzelnen und umso mehr Spaß für alle.

Ziele setzen

Was wollen wir erreichen? Mögliche Ziele wären:

  • Günstiges Wohnen für alle,
  • Günstige Ateliers für Künstler,
  • Platz für gemeinschaftliche Aktionen,
  • Platz für Kinder,
  • Geschichte vermitteln,
  • Urban Gardening,
  • Nachhaltiges Bauen und Wirtschaften,
  • Viele kleine Betriebe und Läden statt Supermärkte,
  • Anschluss an Lassenpark und Wartburgpark

Mir persönlich schwebt ein Zentrum für Nachhaltiges Leben in der Stadt vor. Wie können wir in einer Gemeinschaft nachhaltiger, günstiger und freundlicher leben? Wie nutzt das eine dem anderen? Dazu könnte man Kooperationen im Sinne von Permakultur einsetzen, in der alles mindestens einen zweiten Nutzen hat. Das verbindet die Ideen und deren Ziele untereinander. Alle Ideen müssen dann auch einem anderen Projekt dienen, damit man sie verwirklichen kann. Vielleicht hilf das ja gegen die Egomanie 🙂

Wer also günstig im Depot wohnen will, muss die Arbeit des Depots auch aktiv unterstützen. Auch Senioren sollten Interesse haben, sich mal mit den Kindern zu beschäftigen. Künstler, die ein günstiges Atelier wollen, beteiligen sich an der Gestaltung des Depots. Studenten untersuchen wissenschaftlich den Nutzen von Kooperation und betreiben Zukunftsforschung. Wir müssen in Zukunft nachhaltiger wirtschaften und brauchen dafür Konzepte oder versuchen uns an der Umsetzung von bestehenden Konzepten. Und lernen daraus. Das Depot sollte allen Nachbarn im Bezirk Möglichkeiten zur Teilnahme an gemeinschaftlichem Handeln bieten, nicht nur denen, die dort von günstigen Mieten profitieren. Das Einkommen der Bewohner sollte vielleicht auch nicht so breit gestreut sein, sicher ein heikles Thema.

Wir schaffen Kreisläufe: Urban Gardening Ernten werden im Restaurant gekocht, die Gärtner essen kostenlos. Zur Belustigung der Kinder halten wir Hühner, die uns auch ab und zu ein Ei legen (passt auch gut zum Denkmalschutz, oder?). Die Essensreste kommen in die Wurmfarm, mit deren Kompost die Hochbeete gedüngt werden.

Geschäfte im Depot sollten die Existenz der Inhaber sichern ohne ausbeuterische Lohnarbeit. Idealerweise recyceln sie etwas. Wohnen und Geschäfte sollten so gemischt sein, dass keine toten Ecken entstehehen auch nach Ladenschluss.